Gesamtschule Osterfeld

Schule kultureller Vielfalt
 

Tag der offenen Tür

Osterfelder Prominenz beim Tag der offenen Tür und Ehemaligentreffen an der GSO

Sparkasse sponsert neues Ruder - Ergometer

Im Rahmen des traditionellen Tages der offenen Tür hatten sich die Sportler der GSO in diesem Jahr ein besonderes Ziel gesetzt: Innerhalb von drei Stunden wollten sie die Kilometermarke von 33,333 brechen, um sich so ein neues Ruder - Ergometer für die GSO zu erkämpfen. Prominente Unterstützung erhielten sie dabei vom Bezirksbürgermeister Thomas Krey. Als ehemaliger Schüler der Gesamtschule Osterfeld hatte dieser bereits im Vorfeld angekündigt, sich mit Schulleiter Carsten Kühn zu messen und so das „Projekt“ zu unterstützen.



Wer selbst lieber als Zuschauer unterwegs war, konnte beim Tombola Stand ein Los erstehen und so Kilometer kaufen. Das gesetzte Ziel konnten die Ruderer – besonders durch das starke  Engagement der Schülerinnen und Schüler der Sport - LKs des Abiturjahrgangs – bereits vor Ablauf der gesetzten Frist erreichen und so ergab sich ein für die Schüler viel interessanter Wettbewerb: Welcher LK schafft die meisten Kilometer? Am Ende siegte der LK von Herrn Hofmann mit nur 500 Metern Vorsprung knapp gegen den LK von Herrn God. Im Anschluss durfte dann das neue Ruder - Ergometer, das auch durch die Unterstützung der Sparkasse Oberhausen angeschafft werden konnte, in Empfang genommen werden.

Ein  weiteres  Highlight  des  Tages  war  für  viele  das  Ehemaligentreffen  in  der  Aula.  Auch  dort  war Thomas Krey  wieder mit dabei. „Als ehemaliger Schüler der Gesamtschule Osterfeld und Bezirksbürgermeister für Osterfeld war ich bereits in den letzten Jahren einige Male wieder hier an der GSO zum Tag der offenen Tür und in dieser Zeit hat sich hier wirklich einiges verändert“, so Krey. Diese Ansicht teilten auch viele andere der bunt durchmischten GSO Alumni. Während einige der Anwesenden inzwischen selbst Lehrer an ihrer alten Wirkungsstätte geworden sind oder Kinder haben, die die GSO besuchen, haben Andere gerade erst in diesem Jahr ihr Abitur gemacht und die Gelegenheit genutzt, ehemalige Mitschüler und Lehrer wiederzusehen. „Wir hatten das schon länger vor, aber wir haben gerade erst unser Studium bekommen und unter der Woche konnten wir bisher keine Zeit für einen Besuch finden. Da bot sich der Termin am Wochenende gut an“, so Shahin Karabudak, Abiturient des Jahrgangs 2015 und ehemaliger Schülersprecher der GSO. Viele fanden lobende Worte für ihre alte Schule. „Früher war der Gang in die Schule ja für viele ein notwendiges Übel. Heute finde ich es spannend, zurückzukehren und ich muss sagen, die GSO ist in vielen Dingen heute ganz vorne mit dabei“, so Krey.

Neben ehemaligen Schülergenerationen trafen beim Ehemaligentreffen mit Carsten Kühn, Ingrid Wenzler und Peter Michels auch drei Generationen von Schulleitern aufeinander und konnten sich über ihre Erfahrungen an „ihrer GSO“ austauschen.

Natürlich diente der Tag der offenen Tür auch dazu, interessierten Grundschülern und ihren Eltern zu zeigen, was die GSO zu bieten hat. Und das ist eine ganze Menge. Im „Café der Kulturen“ zeigten Lernende der Jahrgangsstufe 9 Salzgebäck und Süßigkeiten aus ihren Herkunftsländern. „Die Idee hatten die Schüler, als wir uns im Philosophie Unterricht mit der Flüchtlingsthematik auseinander gesetzt haben“, so Klassenlehrerin Katy Wedekind.  Das Thema Flüchtlinge hatte ebenfalls die Schülerinnen und Schüler der 10c beschäftigt, die am Samstag einen selbstgedrehten Film dazu präsentierten und Spenden sammelten. 

In  der  Sporthalle  konnte  man  seine  Geschicklichkeit  auf  dem  Hindernisparcours  „Mount  Everest“ ausprobieren. Sportlehrerin Verena Schürmeyer ließ sich sogar blind von ihren Schülern durch den Parcours führen. „Das war ein ganz besonderes Erlebnis und sehr spannend, den Schülern die Verantwortung zu übergeben“, so Schürmeyer. Schulleiter Carsten Kühn zeigte sich sichtlich zufrieden mit dem Verlauf des Tages. „Inzwischen ist der Tag der offenen Tür ein richtiges Schulfest geworden und es ist toll zu sehen, wie Schüler und Lehrer hier ihre Arbeit präsentieren.“