Gesamtschule Osterfeld

Schule kultureller Vielfalt
 

Rom-Fahrt 2017  

Gemeinsam mit Frau Haberkorn und Frau Schachinger unternahm ein Teil der Q2 eine Studienfahrt in die Heilige Stadt Rom, die Hauptstadt des ehemaligen Großreiches "Imperium Romanum". Es wurde sich am Samstagmorgen in Düsseldorf getroffen, um nach Rom zu fliegen. Nach ungefähr zweistündiger Flugzeit erreichten wir das Land von Pizza und Pasta.

Wir merkten aber schnell, dass Italien mehr zu bieten hatte als Köstlichkeiten. Nachdem die Bungalows bezogen worden waren, machten wir uns am Samstagnachmittag auf den Weg in die Innenstadt von Rom. Jedes Haus, jede Straße, jede Gedenktafel hatte etwas Historisches und man fühlte sich in der Zeit zurückversetzt.

Jedenfalls kamen wir an dem bombastisch-großen Platz am Petersdom vorbei und vielen blieb der Mund offen. Die Basilika wurde zu Ehren des Petrus erbaut und ist eine der bedeutendsten Kirchen des Christlichen Glaubens. 

Weiterhin besuchten wir die ehemalige Schutzstätte der Päpste, die Engelsburg. Auf dem Weg dorthin sahen wir viele Häuser aus der Zeit des Barocks und der Renaissance. Wunderschön wäre der passende Ausdruck. Auf jeden Fall gingen wir in die Engelsburg und bekamen auf dem Dach eine atemberaubende Ausblick auf Rom (siehe Bild).

Alle  Sehenswürdigkeiten auf einen Blick verschlugen dem ein oder anderen die Sprache. Auf dem Rückweg und auch nebenbei lernten wir den „äußerst pünktlichen“ öffentlichen Nahverkehr Roms kennen, dessen Busse und Bahnen meistens zehn Minuten bis eine halbe Stunde zu spät kamen und deren Fahrer nicht den Anschein machten, als wollten sie dies ändern. Italiener denken sich halt "piano piano". Abends saß man noch lange zusammen und freute sich auf den nächsten Tag.

Am darauffolgenden Morgen wurde entschieden, den Vormittag in kleinen Gruppen individuell zu gestalten. Nachmittags sollte jedoch eine sehr tolle und interessante Führung stattfinden, welche die Archäologin und Kunsthistorikerin Frau Lange betreute. Sie hatte sich in diese Stadt verliebt und man merkte es ihr absolut an, dass sie uns von Rom begeistern wollte. Sie zeigte uns viele Kirchen und das beste erhaltende Bauwerk, das Pantheon.
Die Tour basierte auf den Film 
Illuminati. Deshalb sah man viele Ausschnitte des Films in „Real Life“. Natürlich ist der Film eine Fiktion! Insgesamt war Frau Lange mit ihrer Tour sehr spannend, humorvoll und ließ die vierstündige Tour schnell vergehen und ihr Lieblingskünstler waren Bernini und Michelangelo.

Am späten Nachmittag ließen wir uns kulinarisch verwöhnen und fuhren zurück ins Camp, wobei noch lange über die Erlebnisse gesprochen worden ist, wenn auch manchmal lauter als die Camp-Regel es erlaubte. Dann ging man eben zur Rezeption um weiter zu reden, sogar mit Schülern von anderen Schulen aus Deutschland. 

Morgens ging es früh nach Rom, um unseren Guide Philip zu treffen, der uns das Antike Rom zeigen wollte. Das Colosseum und das Forum Romanum zeigten sich bei feinstem Sonnenschein von ihrer besten Seite. Auch erzählte Philip uns viel über die Sitten und Bräuche der antiken Römer. Des Weiteren erklärte uns, warum und wie die Römer etwas erbaut hatten. Dabei bezog er sich beispielsweise auf eine Siegessäule, welche nach einem erfolgreichen Feldzug aufgestellt worden war.
Nachmittags wurde sich in und um Rom aufgehalten. Am Ende des Tages saß man draußen und unterhielt sich bis spät in die Nacht über die individuellen Erlebnisse. 

Wenn ich über jedes einzelne Gebäude schreiben würde und über jede Geschichte, dieser Erlebnisbericht würde jeden Rahmen sprengen, da Rom eine einzigartige Stadt ist mit unzähligen Sehenswürdigkeiten, die nennenswert wären. Ein kurzer Einblick: Wir sahen 6 Kirchen von insgesamt 600. Dies zeigt schon eine enorme Pracht. Auf dem Bild sieht man eine von 600. Ostia sollte am letzten Tag „erobert" werden. Zuallererst fuhren wir mit Bus und Metro zum Antiken Ostia, welches eine wichtige Hafenstadt war und als Ruine immer noch sehr gut erhalten ist. Wieder einmal fühlten wir uns, als wären wir wahre Römer. Die Erkundung verschaffte uns einen sehr guten Einblick in den Römischen Alltag. Außerdem verstand man viel besser die Ingenieurskunst der Römer. 

Anschließend fuhren wir mit der Metro zum Strand von Ostia. Am Strand wurde sich entspannt oder Beachvolleyball gespielt. Frau Haberkorn packte der Ehrgeiz und machte mit. Für Olympia reicht es leider nicht, jedoch für Volleyballturniere unserer Schule reicht es dicke. 
Am - leider schon - letzten Abend saß man zusammen im Camp Restaurant „Ciao Bella" und ließ sich zum letzten Mal kulinarisch verwöhnen. Aber ein Highlight sollte noch folgen. Die Jungs hatten ein Lied/Gedicht für Frau Haberkorn und Frau Schachinger geschrieben. Gemeinschaftlich sang man laut im Chor. Wahrscheinlich bleibt es jedem lange im Ohr... Dann wurde, länger als die Nachtruhe es erlaubt, an den Bungalows gesungen und getanzt. Insgesamt wurde nicht nur das Wissen über die Römische Kultur verbessert oder sogar gefestigt, sondern unsere Gruppe emanzipierte sich immer mehr und man verstand sich als Team.

Zum Team gehörten selbstverständlich auch Frau Haberkorn und Frau Schachinger.
Als „Team Habiger“ unterstützten sie uns in jeder Sachlage und ließen uns nie alleine. Offenheit und Ehrlichkeit schufen ein starkes Vertrauen auf beiden Seiten und ließen die Romfahrt noch besser werden. Leider folgt keine weitere Fahrt nach Rom, aber Frau Lange (unser Guide) sagte uns, dass man sich immer wieder in Rom trifft. Rom sei wie ein „Dorf". Somit verließen wir 
am Mittwochmorgen wehmütig den Campingplatz und flogen zurück nach Hause. Die Erinnerungen bleiben und das Team Rom! :)






Ein Schülerbericht von Hendrik von Essen