Gesamtschule Osterfeld

Schule kultureller Vielfalt
 

Salamanca-Fahrt 2017


Unter dem Motto „Lernen, genießen, kennenlernen, wohnen“ haben wir in Salamanca eine herrliche Woche verbracht. Schon am Flughafen in Düsseldorf fing für uns 18 Schüler der Q1 und unseren zwei Lehrerinnen, Frau Wlochinski und Frau Schroeder, der Spaß an. Es war eine richtig gute Stimmung, wir waren aufgeregt und trotzdem hatte es Frau Schroeder als Aufsichtsperson bei ihrer ersten Reise nach Salamanca mit uns leicht. Wir landeten pünktlich in Madrid und haben bei McDonald`s die ersten Sprachversuche unternommen. Jeder bekam sogar das, was er dachte bestellt zu haben. Mit einem Bus ging es dann 2 Stunden lang weiter nach Salamanca. Die Gastfamilien erwarteten uns schon. Auf einmal hieß es- Spanisch Schalter an! Was heißt nochmal „Unsere Reise war gut?!“ Wir brauchten oft Hände und Füße, aber mit der Zeit wurde es besser. Lachen war die Hauptsache. Auch an die spanischen Gewohnheiten musste sich der ein oder andere erst noch gewöhnen:  Am Morgen gab es allgemein kein Frühstück, wie ich es kenne. Mal gab es eine Zimtschnecke, Banane oder einen Keks von der Prinzenrolle. Zum Frühstück!  Den Sonntag nutzten wir, um uns ein wenig in der Stadt umzuschauen. Das Wetter war so schön und warm, dass man sich sommerlich kleiden konnte. Beeindruckt waren wir vom Plaza Mayor und der gesamten Architektur. Wunderschön sah es im Dunkeln mit der Beleuchtung aus. Dort gab es Möglichkeiten, essen zu gehen. Je weiter man sich davon entfernte, umso günstiger wurde es. Dies war aber nicht nötig, da das Essen der Familien ausreichte. Die Schule war für jeden von uns gut zu erreichen und die Lehrer waren unglaublich nett. Wir wurden in zwei Klassen unterteilt und hatten drinnen Unterricht von 09:00 – 12:00 Uhr. Dieser wurde dann noch draußen für eine Stunde fortgesetzt. Auf total nette Art und Weise hat man uns die Sprache nähergebracht, inklusiv der Grammatik! Nachmittags haben wir täglich Angebote gehabt: Wir hatten eine Stadtführung, durften bis in den Glockenturm der imposanten Kathedrale klettern (dabei ist klettern wörtlich zu verstehen- ein Geländer war größtenteils nicht vorhanden) oder von einer hübschen Latina Salsaschritte erlernen. Die Jungs waren besonders begeistert ;-). Abends erwachte die Stadt dann richtig zum Leben- zahlreiche kleine Bars luden zum Tapas essen oder einer „Cola“ ein. Für jeden war was dabei- von der gemütlichen Cocktailbar, über Irish Pubs, in denen man Karten spielen konnte, bis hin zu den kleinen Diskotheken. Unsere Lehrerinnen waren locker drauf und machten jeden Spaß mit. Wenn es nach mir ginge, hätte ich die Reise gerne noch um einige Monate verlängert. Ich bin mir sicher, dass ich nach meinem Schulabschluss daran anknüpfen werde. Somit kann ich die Reise nach Salamanca nur weiterempfehlen! Oder wie ein Mitschüler sagte- Frau Schroeder- ich weiß jetzt sogar, wo der Unterschied zwischen „español“ und „España“ liegt. Na dann hat sich die Reise ja gelohnt!

Ein Bericht von Julia Brandt und Frau Schroeder