Gesamtschule Osterfeld

Kulturelle Vielfalt in der Schule
 

Infos und Sonderregelungen an der GSO rund um das Thema Corona
(gültig ab 06.01.2021)


1.   Antrag auf Befreiung vom Präsenzunterricht

  • Die Nichtteilnahme von Schüler*innen und Schülern am Präsenzunterricht kann zum Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur vorübergehend in Betracht kommen. Vorrangig sind Maßnahmen der Infektionsvorbeugung innerhalb des eigenen Haushalts zu treffen.
  • Eine Entbindung von der Teilnahme am Präsenzunterricht käme in Betracht, wenn der/die Erziehungsberechtigte*r sich aufgrund des Verlaufs der eigenen Vorerkrankung vorübergehend in einem Zustand erhöhter Vulnerabilität befinden.
  • Dieses muss durch ein hinreichend begründetes ärztliches Attest nachgewiesen werden.
  • Um den Antrag prüfen zu können, muss die Schulleitung darum bitten, einen entsprechenden Nachweis vorzulegen und darzulegen, warum Infektionsschutzmaßnahmen innerhalb der häuslichen Gemeinschaft unmöglich oder unzumutbar sind.

 

2.   Maskenpflicht

  • Für Schüler*innen besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung (sog. "OP-Maske") oder einer FFP2-Maske im gesamten Schulgebäude. Diese Pflicht gilt auch am Sitzplatz im Unterrichtsraum oder in Ganztags- oder Betreuungsangeboten.
  • Im Außenbereich der Schule besteht keine Maskenpflicht.
  • Der/Die Erziehungsberechtigte(n) können die Befreiung von der Maskenpflicht für ihr Kind beantragen, wenn das Kind aus medizinischen Gründen keine Maske tragen kann. Hierzu muss ein Attest vorlegt werde, aus dem sich ergeben muss, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Grund der Maskenpflicht zu erwarten sind. Relevante Vorerkrankungen müssen benannt werden.

 

3.   Abstandsregel

  • Außerhalb der Gebäude soll der Mindestabstand von 1,50 m eingehalten werden. Wird der Mindestabstand unterschritten, soll eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.

 

4.   Essen und Trinken im Unterrichtsraum

  • Das Essen und Trinken ist im Unterrichtsraum nur am festen Sitzplatz gestattet.

 

5.   Hygieneregeln

Allgemein:

  • Siehe Stichwort „Maskenpflicht“
  • Siehe Stichwort „Abstandsregel“
  • Die „Nießetikette“ muss eingehalten werden
  • Zu Beginn jeder Unterrichtseinheit waschen die SuS ihre Hände.
  • „Händeschütteln“ und „Küssen“ sind verboten.

 

Im Gebäude:

  • Kontaktflächen in den Fluren möglichst nicht berühren.
  • Schüler kann seine/ihre Hände beim Betreten des Gebäudes desinfizieren. An den Eingängen stehen Desinfizierungssäulen zur Selbstbedienung.
  • Der/Die S. betritt das Gebäude über den Eingang, der seinem/ihrem Unterrichtsraum am nächsten liegt.
  • Die SuS begeben sich auf direktem Wege zum Kursraum.

Im Klassen- und Kursraum:

  • Es werden keine Gegenstände gegenseitig ausgeliehen, um eine Kontamination zu vermeiden.
  • Jede/r S. hat einen festen Sitzplatz. Ausnahmen regelt die Lehrkraft.

In der Schultoilette:

  • Nach dem Toilettengang sind die Hände zu waschen.


6.   Raumlüftung

  • Nach 20 Minuten Unterricht wird der Raum für 5 Minuten quergelüftet. Es muss ein Durchzug entstehen.
  • Am Ende einer 45-minütigen Unterrichtsstunde wird der Raum erneut für 5 Minuten quergelüftet.  In den großen Pausen werden alle Fenster so weit wie möglich geöffnet. 

 

7.   Bekleidung

  • Durch regelmäßiges und häufiges Stoß- und Querlüften aller Unterrichtsräume und aller Flure wird die Temperatur in den Räumen und im Gesamtgebäude sinken. Die Schüler*innen werden daher häufig ihre Jacken und Mäntel im Unterrichtsraum tragen.
  • Wann immer möglich, werden die Schüle*innen das Gebäude in den Pausen verlassen. Auch Unterrichte – insbesondere der Sportunterricht – werden immer wieder draußen stattfinden.
  • Alle Schüler*innen sind der Witterung entsprechend mit warmer Kleidung ausgestattet.

 

8.   Testung

Testpflicht und Testverfahren

  • Für Schüler*innen und das schulische Personal gilt die Pflicht zur dreimaligen Selbsttestung.
  • Ab Montag, 28. Februar 2022, wird die Testpflicht für bereits immunisierte Schüler*innen (geimpft, genesen) aufgehoben. Zukünftig müssen also nur solche Schüler*innen zwingend getestet werden, die noch nicht immunisiert sind (sog. 3-G-Regel). Wer von der Testung ausgenommen werden will, muss seinen Immunstatus nachweisen können, Schülerinnen und Schüler können aber nach persönlicher Entscheidung weiterhin freiwillig an den Testungen teilnehmen.
  • Anstelle der Selbsttestung in der Schule, kann der/die Schüler*in regelmäßig montags, mittwochs und freitags einen Nachweis gemäß § 2 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung über eine negative, höchstens 48 Stunden zurückliegende Testung vorlegen.
  • Jede/r Schüler*in führt den Selbsttest montags, mittwochs und freitags in der ersten Unterrichtsstunde des Schülers / der Schülerin am Tag durch.
    Für die Oberstufe gilt ein gesonderter Testplan.
  • Negativ getestete Schüler*innen erhalten auf Wunsch eine Bescheinigung über das Testergebnis.
  • Ein/e Schüler*in, der/die die Selbsttestung verweigert und für den/die keiner der o. g. Ausnahmegründe gegeben ist, wird von der Nutzung der Schulgebäude und des Schulgeländes ausgeschlossen. Er/Sie darf das Schulgelände und die Schulgebäude nicht betreten. Während des Ausschlusses von der Nutzung des Schulgebäudes und des Schulgeländes hat er/sie keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des Distanzunterrichts.

    Die fortdauernde, nicht medizinisch begründete Verweigerung von Schutzmaßnahmen (Maske, Testung) kann den Verdacht einer Schulpflichtverletzung begründen, mit entsprechenden Folgen auch für die Bewertung nicht erbrachter Leistungsnachweise.


    Die Erziehungsberechtigten sind in der Verantwortung, den regelmäßigen Schulbesuch Ihres Kindes zu gewährleisten. Mögliche negative Konsequenzen für den Schul- und Bildungserfolg des Kindes sind zu berücksichtigen.

Was geschieht bei einem positiven Selbsttestergebnis?

  • Sollte ein/e Schüler*in positiv auf das Coronavirus getestet werden, ruft die Schule die Erziehungsberechtigten sofort an. Die Schule wird dann entscheiden, ob der/die Schüler*in nach Hause geschickt werden kann oder in der Schule abgeholt werden muss. Bitte beachten, dass eine positiv getestete Person nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahren darf.
  • Das Gesundheitsamt der Stadt Oberhausen wird mit Ihnen in Kontakt treten – aufgrund des hohen Fallaufkommens kann es dabei zu längeren Bearbeitungszeiten kommen. Bis dahin wird deswegen eine vorbehaltliche Quarantäne für Ihr Kind und die im gleichen Haushalt lebenden Personen – davon ausgenommen sind Geboosterte, frisch Genesene und frisch Geimpfte nach der zweiten Impfung (innerhalb der letzten 3 Monate) – ausgesprochen, die durch die Schule übermittelt wird. Ihr Kind muss ab sofort streng zu Hause bleiben und darf keine Kontakte außerhalb Ihres Haushaltes haben.
  • Hat Ihr Kind keinerlei Symptome, die auf Covid-19 hindeuten (Fieber, Halsschmerzen, Husten, Durchfall, Kopfschmerzen…), werden wir eine PCR-Testung veranlassen, das DRK wird sich bei Ihnen zur Terminvergabe melden und Sie mit einem mobilen Testteam besuchen. In der Regel finden diese Tests zurzeit montags, mittwochs und freitags statt. Wenn Ihr Kind jedoch Symptome hat, kontaktieren Sie bitte Ihre:n Kinderärzt:in unbedingt zunächst telefonisch und vereinbaren Sie mit der Praxis einen Termin zur PCR-Testung und zur weiteren Behandlung. Teilen Sie der Praxis auch den positiven Schnelltest mit.

  • Bei einem negativen PCR-Ergebnis endet die Quarantäne mit sofortiger Wirkung und Ihr Kind darf die Schule wieder besuchen. Bestätigt sich der Nachweis des SARS-CoV-2, wird die Quarantäne für zehn Tage ab dem ersten positiven Test fortgeführt und betrifft auch die Haushaltsangehörigen außer den o.g. Ausnahmen. Bitte teilen Sie das Ergebnis auch umgehend der Schule mit. Eine behördliche Quarantäneanordnung ist nicht mehr erforderlich, der Nachweis des positiven Ergebnisses und ggf. der Nachweis des gemeinsamen Wohnsitzes ist für alle Ansprüche (z.B. Arbeitgeber) ausreichend.

  • Wenn Ihr Kind keine Symptome mehr hat, kann es sich nach sieben Tagen aus der Quarantäne freitesten lassen, hierzu genügt ein Schnelltest aus einer qualifizierten Teststelle („Bürgertest“). Den Nachweis legen Sie bitte der Schule beim ersten Schulbesuch nach der Quarantäne vor und bewahren ihn für vier Wochen für eventuelle Kontrollen auf.

  • Nach einer zehntägigen Quarantäne, ist Ihr Kind wieder zum Schulbesuch verpflichtet, sofern es keine Symptome hat.

  • Eine Testung findet in der ersten Präsenzstunde statt.

9.   Quarantäne-Regelungen

  • Wenn alle Hygieneregeln eingehalten und Schutzmaßnahmen korrekt ergriffen werden, wird das Gesundheitsamt in der Regel nur für die positiv getestete Person und die unmittelbaren Sitznachbarn eine Quarantäne anordnen.
  • Sollte ausnahmsweise doch eine Quarantäne von Kontaktpersonen angeordnet werden, kann diese durch einen negativen PCR-Test oder einen negativen Bürgertest vorzeitig beendet werden. Der Test darf frühestens nach dem fünften Tag der Quarantäne vorgenommen werden. Bei einem negativen Testergebnis nehmen die Schülerinnen und Schüler sofort wieder am Unterricht teil. Diese Regelung gilt nicht für Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal.
  • Wenn ein/e Schüler*in sich in Quarantäne befindet, stellt das keine Schulpflichtverletzung dar.
    Befindet sich ein/e Schüler*in in Quarantäne und ist nicht erkrankt, bearbeitet er/sie die von den Lehrer*innen über IServ gestellten Aufgaben und gibt die Ergebnisse über IServ ab. Alle Leistungen werden benotet.
    Der/Die in Quarantäne befindliche Schüler/in nimmt an den von den Lehrkraft gesetzten Online-Terminen (z. B. Videokonferenz oder Chat) teil.
    Aufgrund einer Quarantäne nicht erbrachte Prüfungsleistungen werden nachgeholt.
     Teilschließungen

"Teilschließungen":

  • Bei einer nachgewiesenen Anzahl von vier positiven Corona-Test (PCR- oder Schnelltest) in einer Klasse, ordnet das Gesundheitsamt eine "Teilschließung" der gesamten Klasse für 5 Tage an.
  • Dies bedeutet, dass alle positiven Fälle der Klasse in Quarantäne sind.
    Die restlichen Schüler*innen der Klasse dürfen ihren Haushalt / Wohnung verlassen, aber das Schulgebäude nicht betreten.
  • Weitere Informationen erhalten die betroffenen Erziehungsberechtigten durch die Klassenlehrer*innen.
  • Die Lehrkräfte dieser Klasse stellen Aufgaben in IServ ein (siehe oben).
  • Am ersten Tag nach der "Teilschließung", müssen alle Schüler*innen die sich nicht in Quarantäne befinden, wieder am Präsenzunterricht in der Schule teilnehmen.
  • In der ersten Präsenzstunde werden die Schüler*innen getestet.

10. Reiserückkehrer*innen

  • Die gesetzlichen Einreiseregelungen müssen beachtet werden.
  • Hier geht es zur Liste der aktuellen Risikogebiete.
  • Befindet sich ein/e Schüler*in nach der Einreise in Quarantäne, informieren die Erziehungsberechtigten die Klassenleitung und reichen die Quarantäneverfügung ein.
  • Sollte ein/e Schüler*in zur Schule kommen, obwohl er/sie in Quarantäne sein muss, wird die Schulleitung ein Haus- und Geländeverbot aussprechen. Unabhängig von den rechtlichen Folgen stellt ein solches Verhalten einen schweren Verstoß gegen die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme in der Schule dar.

 

11. Besucher*innen, schulfremde Personen

  • Alle Personen, die nicht Schüler*innen oder Erziehungsberechtigte von Schüler*innen der Gesamtschule-Osterfeld sind und die nicht zum Personal der Schule gehören, sind schulfremde Personen.
  • Alle schulfremden und Erziehungsberechtigten Personen melden sich unverzüglich im Schülersekretariat an. Ohne vorherige Anmeldung im Schülersekretariat ist allen schulfremden Personen der Aufenthalt auf dem Gelände und im Gebäude untersagt.
  • Es gilt die 3G-Regel. Besucher*innen müssen bei der Anmeldung im Sekretariat nachweisen, dass Sie entweder getestet, geimpft oder genesen sind.
  • Termine können über das Schülersekretariat (Tel. 8998-118 oder 8998-149) vereinbart werden.
  • Für Schulbescheinigungen, Formulare usw. melden Besucher*innen sich bitte außen am Fenster des Schülersekretariats, Heinestr. 22.

 

12. Ausleihe von Tablets an bedürftige Schüler*innen

  • Die Eltern bedürftiger Schüler*innen können die Ausleihe eines Tablets beantragen. Diese Leihgeräte sind ausschließlich für die schulische Nutzung durch den/die Schüler*in bestimmt. D. h. die Tablets haben einen eingeschränkten, rein schulischen Nutzungsumfang. Die Installation privater Apps ist nicht möglich. Informationen zum Ausleihverfahren erhalten Sie hier.

 

13. Amtliche Informationen zum Coronavirus

MSB: Allgemeine Informationen zum angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten

MAGS: Aktuelle Regelungen zur Corona-Pandemie

Stadt Oberhausen: Aktuelle Meldungen zum Coronavirus

Robert-Koch-Institut