Gesamtschule Osterfeld

Schule kultureller Vielfalt
 

 Merhaba – Herzlich W illkommen 

Wir heißen Sie/Euch herzlich Willkommen auf der Homepage der Fachschaft Türkisch der GSO.


Fachgruppe Türkisch

Die Fachgruppe besteht zurzeit aus neun Lehrkräften, die zum Teil sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II eingesetzt sind.

 



Das Fach Türkisch in NRW

Türkisch kann in Nordrhein-Westfalen im herkunftssprachlichen und im Fremdsprachenunterricht gelernt werden. Der herkunftssprachliche Türkischunterricht wird in NRW von der Primarstufe bis zum Ende der Sekundarstufe I angeboten. An mehreren weiterführenden Schulen können Schülerinnen und Schüler Türkisch als Fremdsprache ab Klasse 6 bzw. ab Klasse 8 oder als neu einsetzende Fremdsprache in der gymnasialen Oberstufe wählen. Türkisch kann als Grundkurs und/oder als Leistungskurs belegt und mit der Abiturprüfung abgeschlossen werden.

 

Türkisch an der Gesamtschule Osterfeld

Seit 1980 gibt es in der Sekundarstufe I die Möglichkeit, die Sprache Türkisch als WP I-Fach zu wählen. Seit 2000 hat die Gesamtschule Osterfeld das Fach Türkisch als reguläres Grundkursfach der gymnasialen Oberstufe in ihrem Angebot. Somit ist das Fach Türkisch ab Jahrgang 6 durchgehend bis zum Abitur wählbar.

Der Grundkurs wird als fortgeführte Fremdsprache angeboten und ist daher nur für Quereinsteiger von anderen Schulen zugelassen, die bereits Türkisch in der Sekundarstufe I belegt hatten. Allerdings muss jeder, der Türkisch später als Abiturfach wählen möchte,  eine Feststellungsprüfung ablegen. Abiturprüfungen finden in der Regel im 3. und 4. Fach statt.


Warum sollte ich das Fach Türkisch wählen?

Ziele des Türkischunterrichts:

·         Türkisch wird offiziell in fünf Ländern gesprochen: 65 Millionen als Muttersprache und 20 Millionen als Zweitsprache

·         an der GSO können Schülerinnen und Schüler Türkisch als Fremdsprache ab Klasse 6 als neu einsetzende Fremdsprache in der Oberstufe wählen

·          Möglichkeit der Fortführung des Wahlfaches  Türkisch in der Oberstufe

·         Türkisch verfolgt das Ziel der individuellen Mehrsprachigkeit angesichts der politisch, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung Europas und der Globalisierung

·         bietet Chancen für eine Erweiterung der beruflichen und privaten Lebensperspektive

·         verfolgt insbesondere in der Oberstufe das Leitziel der interkulturellen Handlungsfähigkeit

 

Mündliche Prüfung in der Jahrgangsstufe EF und in der Q1

Des Weiteren haben wir in dem Fach Türkisch in der Sekundarstufe II im November 2010 erstmals eine mündliche Prüfung anstelle einer Klausur durchgeführt. Im Vorfeld wurde ein umfangreiches Konzept dazu entwickelt, da es bislang keine vergleichbaren mündlichen Prüfungen für das Fach Türkisch gab. Dieses Konzept wurde in Kooperation mit der Bezirksregierung Münster zur Unterrichtsreihe „Identitätsentwicklung und die Rolle der Medienentwickelt.

Die Prüfung bestand aus zwei Teilen. Im ersten Prüfungsteil haben die Schülerinnen und Schüler ihre vorbereiteten Aufgaben vorgetragen. Im zweiten Teil gaben die Prüferinnen Impulse für eine Diskussion. Die Aufteilung in 2 Prüfungsteile orientierte sich an den beiden Beurteilungsbereichen „zusammenhängendes Sprechen“ und „an Gesprächen teilnehmen“, die auch in den Richtlinien des Faches ausgewiesen sind. Des Weiteren wurden folgende Kompetenzbereiche beurteilt: Verfügbarkeit sprachlicher Mittel und Korrektheit, Kompetenzen des Umgangs mit Texten und Medien, Orientierungswissen/Interkulturelle Kompetenzen, methodische Kompetenzen des selbstständigen und kooperativen Sprachlernens.

Das Konzept der mündlichen Prüfung wurde auch für die Q1 übernommen und an die thematischen Vorgaben angepasst.

 

Konzept der Studienfahrt                    

Einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Verständnisses jeweils fremder Kulturen und des Umgangs miteinander liefert das fächerverbindende Projekt „Studienreise nach Istanbul“, welches auch gleichzeitig ein ganzheitliches Lernen vor Ort ermöglichen soll. An diesem Projekt nehmen Schülerinnen und Schüler aus den Grundkursen Geschichte, Türkisch und Sozialwissenschaften sowie Lehrerinnen und Lehrer, die diese Fächer unterrichten, teil. Zu den wichtigsten Zielsetzungen einer solchen Reise gehören für uns die Förderung von Weltoffenheit, interkulturelle Kompetenz und gegenseitige Akzeptanz bei unseren Schülerinnen und Schülern, sowie die Vertiefung ihrer historischen Grundkenntnisse, die Erweiterung ihres kultur- und religionsgeschichtlichen Horizonts und die Schärfung ihrer politischen Urteilskraft. Des Weiteren bekommen die türkischen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit ihre sprachlichen Kompetenzen sowie die „literarische Ortsbekanntschaft“ in direkter Vorbereitung auf die Abituranforderungen trainieren zu können. 

Studienreise an der Gesamtschule Osterfeld 

 



Sonstiges (deutsch-türkische Elternabende, LehrerInnen mit Migrationshintergrund)

Die Lehrerinnen und Lehrer mit (türkischem) Migrationshintergrund leisten einen wichtigen Beitrag in der Umsetzung ihrer zweisprachigen Vermittlerrolle, um mögliche sprachliche oder kulturelle Verständigungsprobleme aus dem Weg räumen sowie die interkulturelle Kommunikation zwischen den Kulturen anregen und vertiefen zu können. Hierbei dienen diese Lehrerinnen und Lehrer als Vorbilder einer gelungenen Integration und der Entwicklung einer positiven Selbstwahrnehmung bzw. Identität für die Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund.

Des Weiteren beteiligen sich Lehrerinnen mit Migrationshintergrund in ihrer Vermittlerrolle an deutsch-türkischen Elternabenden, in denen schulinterne Konzepte der Sekundarstufe I zur Förderung der deutschen Sprache vorgestellt oder Informationen über die Berufswahlorientierung in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur Oberhausen jeweils zweisprachig vermittelt werden.

Und es gibt auch das besondere Angebot an türkischsprachige Eltern, welche die Möglichkeit besitzen, sich in regelmäßigen Abständen zu treffen, um Informationen über die allgemeine Struktur der Schule oder Hilfestellungen in jeglichen schulischen und erzieherischen Angelegenheiten zu bekommen.