Gesamtschule Osterfeld

Schule kultureller Vielfalt
 

Schulentwicklung

Im Schuljahr 2012/13 wurde an der GSO eine Schulentwicklungswerkstatt gegründet.
Die Schulleitung berichtet:


           

Bericht der Schulleitung für die homepage der GSO                                                                                                                                   Juli 2013

Gemeinsame Schulentwicklung erfolgreich gestartet

Lenkungskreis – Steuergruppe - …,

so vielfältig wie die Namen sind die Erfahrungen der Schulen mit Gremien der Schulentwicklung, in denen Schulleitung, Vertreter und Vertreterinnen von Kollegium, Elternschaft und SchülerInnen zusammen arbeiten.

Der Weg der GSO
Die GSO packte es im Schuljahr 2012 / 13 nach Beschluss der Lehrer – und der Schulkonferenz wie folgt an:

Wir gründen eine „Schulentwicklungswerkstatt“.
Ihr gehören an:
•  Die Schulleitung
•  Der Lehrerrat
•  Die Koordinatoren und Koordinatorinnen verschiedener Arbeitsbereiche
•  Die Schulpflegschaft  
•  Vertreter und Vertreterinnen der Schüler

Ihre Aufgabe ist das Vordenken. Sie kann keine Beschlüsse fassen, aber Initiativen vorschlagen, die für die Schulentwicklung gut sind.

Die erste Sitzung
Am 31. Januar 2013 tagte dann die erste Schulentwicklungswerkstatt von 18.00 – 21.00 Uhr.
Ihr Inhalt war es, Schwerpunkte des Schulprogramms und der Arbeit vorzustellen.
In Form eines Museumsrundgangs an den vorbereiteten Wänden präsentierten die verantwortlichen Kollegen und Kolleginnen ihren jeweiligen Arbeitsbereich.
Aus der Fülle der Arbeit konnten nur einige Beispiele ausgewählt werden. Dies waren:
•  Individuelle Förderung
•  Bildung und Gesundheit
•  Teamstruktur
•  Medien und Kommunikation
•  Ganztag
•  Berufswahlvorbereitung

Das wesentliche Ergebnis dieser ersten Werkstatt war: An unserer Schule geschieht so viel
Gutes, das müsste viel besser bekannt gemacht werden.

Die zweite Sitzung
Für den Termin der 2. Schulentwicklungswerkstatt wurde der festgelegte Abend der Schulpflegschaft gewählt. Es kamen diesmal mehr Eltern. Vermutlich wird im Lauf der Entwicklung das Interesse an der Teilnahme sich weiter erhöhen.

Schwerpunkt der 2. Schulentwicklungswerkstatt am  17.6.13 war die Außendarstellung unserer Schule. Sie ist insbesondere an den Grundschulen noch unbefriedigend – trotz aller bisherigen Bemühungen.

Die Leitfrage war: Was finden wir an unserer Schule gut? 

      

Diesmal sollten die Gruppen der Eltern, LehrerInnen, SchülerInnen nicht gemischt beraten.  
Im Gegenteil, die jeweilige Sicht der Eltern, LehrerInnen, SchülerInnen Schulleitung sollte unbeeinflusst von anderen Wahrnehmungen formuliert werden.

In einer fröhlichen und angeregten Arbeitsphase entstanden Plakate, die anschließend sternförmig auf dem Boden ausgelegt wurden zur Sichtung durch alle. Darauf folgte ein
Blitzlicht in der gesamten Runde:  Was fiel mir beim Lesen der Plakate auf?

Wieder war das zentrale Ergebnis: Die Kommunikation unserer Leistungen nach außen ist wichtig, aber genauso wichtig ist die Kommunikation nach innen. Es folgten viele Vorschläge, wie dies angepackt werden sollte. Einige, so zum Beispiel ein Nachrichtenprojekt für die Schulöffentlichkeit oder neue Formen der Kooperation mit Grundschulen sind schon in Vorbereitung. Auch das „Aufhübschen“ der Außenwand der Schule ist auf bestem Weg.

Insbesondere Eltern meldeten zurück, wie gut sie sich auf dieser Schulentwicklungswerkstatt
gefühlt haben:
„Wie eine große Familie“ (mehrfach)
„Ich fühlte mich absolut ernst genommen“
„Es war toll, wie aus den verschiedenen Gruppen gleiche Punkte genannt wurden“

Dies formulierten auch die Schüler und Schülerinnen, als sie auf der Schulkonferenz von der Schulentwicklungswerkstatt berichteten.  

Ein so klares Ergebnis war dann doch überraschend. Die Pädagogik, die gute Förderung der Schüler und Schülerinnen, die anregungsreiche und zugewandte Arbeit schätzen wir alle an unserer Schule, aber es muss besser kommuniziert werden. So ist dies - neben der Fortsetzung
der Schulentwicklung - eines der wesentlichen Projekte im neuen Schuljahr.

Und natürlich die Durchführung weiterer Schulentwicklungswerkstätten, um diesen sehr guten Entwicklungsprozess fortzuführen.